Madeira - Blumeninsel im Atlantik, Bilder zum Beitrag Reisebegleiter Thomas Dellinger erklärt Tamina u.a. die Einzigartigkeit der Lorbeerwälder

Thursday, 11 March 2010

Eine Insel mitten im Atlantik



Mitten im Atlantik zwischen Azoren und Kanaren liegt eine einsame grüne Insel. Das milde Klima führt dazu, dass hier das ganze Jahr über die Pflanzen in ihrer vollen Blütenpracht zu genießen sind. Der Frühling will nicht enden. Dunkelgrün schimmert das Laub der Lorbeerbäume, zwischen ihnen sitzen auf glänzend grünen Blättern blaue, weiße und rote Blüten von Hortensien und Azaleen. Zartgrün schimmern Weinranken und saftige Gräser. Dennoch, auch Schluchten und Gebirge bestimmen das Leben auf der Insel. Steile Straßen und unzählige Tunnel. Die Insel ist ein riesiger Vulkan, der beinahe zweitausend Meter aus dem Wasser ragt. Nur wenige Meter vom Ufer entfernt geht es auf dreitausend Meter in die Tiefe. Das macht die Insel auch so interessant. Madeira war nie mit dem Festland verbunden und so gibt es hier einige Pflanzen und Tiere, die sonst nirgendwo auf der Erde existieren. Schön ist Madeira, reich an urzeitlichen Wäldern, die nach der Brandrodung im 16. Jahrhundert verblieben sind. Der Lorbeerwald gehört seit 1999 zum Weltnaturerbe der UNESCO. Er vermittelt einen Eindruck, wie Europa vor der großen Eiszeit ausgesehen hat.

Der Reisebegleiter Thomas Dellinger, Schildkrötenforscher und Leiter des Instituts für Meeresbiologie, erklärt Tamina Kallert die Einzigartigkeit der Lorbeerwälder.

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